Mit der Beechcraft über den Atlantik

 

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Die letzte Etappe ist geschafft! Es war eine lange Reise für das rote Flugzeug, von den amerikanischen Weiten in die norddeutsche Tiefebene.

Und so begann für die Stearman Crew das größte Abenteuer ihrer Fliegerkarriere: In den USA haben die drei Hobbyflieger einen Flugzeugoldtimer entdeckt und direkt gekauft: die Beechcraft D18, Baujahr 1946.

Thomas Schüttoff ist als Planer und Pilot dabei. Für Hannover Airport TV begleite ich als Videojournalistin das Unternehmen Beechcraft. Quer durch Nordamerika. Auf ihrer Reise hat die Crew vor allem eines im Blick: die Atlantiküberquerung.

Lakeland, Florida „Da muss man schon sehr viel vorzubereiten. Vor allen Dingen auch die Survival Packages, das heißt ein Rettungsboot muss mit drin sein, ein Schlauchboot, es müssen Rettungsanzüge angezogen werden. Und es muss noch ein Pilot gefunden werden, der die Strecke genau kennt, weil ich alleine und auch mit meinen Freunden, wir werden das nicht alleine schaffen, deswegen haben wir einen Ferry Piloten.“

Mitte Juni sind die Vorbereitungen abgeschlossen. Die Beechboys reisen mit ihrer Maschine nach Duluth in Minnesota. Dort fliegen sie zusammen mit dem Ferrypiloten Testflüge um den Spritverbrauch zu kalkulieren.

„Wir haben dann festgestellt, dass das Wetter in dieser Zeit sehr ungünstig war, wir hatten ständig Gegenwind.“

„Sei es jetzt von Gewittern über Entwicklungen von riesengroßen Stürmen und derweiter, wo man also wirklich nicht hätten fliegen können und wir wären leider immer dem Wetter hinterhergeflogen, dem Schlechten, bzw. in das schlechte Wetter rein.“

„Und wir waren mit vier Personen und dem Gepäck was wir hatten auch sehr schwer so dass wir zu viel Sprit beim ersten Steigen verloren hätten.“

Die Crew muss den ersten Versuch abbrechen.

„Ja die Enttäuschung war groß, wir wollten sie ja wirklich rüberbringen, aber die Sicherheit geht vor.“

Wenn ein Motor ausfällt droht die Notwasserung im kalten Atlantik. Ein neuer Plan muss her, zudem stehen auch noch technische Verbesserungen am Flugzeug an - der defekte Ölkühler muss repariert werden.

Mitte Juli startet ein neuer Versuch.

„Dann ist unser Thomas, der ja die Maschine sehr gut kennt, wieder alleine nach Amerika geflogen.“

Thomas fliegt die rote Beech nach Toronto. Dort übernimmt Klaus Plasa, ein erfahrener Test Pilot der Bundeswehr. Das Wetter passt und in nur drei Tagen bringt der ferry pilot die Beech nach Europa. Reiseverlauf Toronto-Grönland-Island-Schottland-England

„Das ging dann so schnell, dass ich also alle Hände voll zu tun hatte das vorzubereiten, die Verzollung des Luftfahrzeugs, natürlich auch Wilfried zu informieren.“

„Ja wir sind jetzt in Biggin Hill, es ist früher Morgen, wir haben alles soweit vorbereitet, wir starten jetzt die letzte Etappe. Unser Freund Klaus Plasa hat die wunderbar rübergebracht aus Amerika und ich freue mich jetzt drauf, dass wir endlich nach Deutschland kommen, dass die Maschine dahinkommt wo sie eigentlich auch hingehört, da freuen wir uns jetzt sehr drauf. Und jetzt geht’s los. Coming Home! “

Zum ersten Mal sind sie zusammen, die „Neue“ und die Stearman Doppeldecker der Crew. Doch bis die Hobbypiloten die Beech auf Fluschauen zeigen können, können brauchen sie noch einige Trainingsstunden.

„Das Unternehmen Beechcraft hat sich absolut gelohnt. Man sieht ja auch mein Lächeln obwohl ich eigentlich sonst ja immer sehr ernst dreinschaue, aber jetzt kann ich richtig lächeln, und ich freue mich wahnsinnig, dass die Maschine hier ist.“

Lange haben sie auf diesen Moment gewartet. Die Stearman Crew fliegt auf Wolke Sieben. Jeder im eigenen Flugzeugklassiker.

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