Der Hannover Airport als wichtiger Teil des Norddeutschen Luftverkehrskonzeptes

Mehr Infos zum 24h Betrieb am Hannover Airport.

 

Obwohl per Luftverkehrsgesetz an deutschen Flughäfen kein generelles Nachtflugverbot gilt, sind nur noch sehr wenige Flughäfen nachts geöffnet.
Um sicherzustellen, dass Deutschland im internationalen Vergleich wirtschaftlich nicht benachteiligt ist, sind wettbewerbsfähige Betriebszeiten zwingend notwendig. So wie bei Straße und Schienen selbstverständlich.
Im Bundesgebiet sorgen drei Flughäfen für (eine) „rund-um-die Uhr-Erreichbarkeit“, darunter der Hannover Airport im Norden!
Denn darauf haben sich die Minister der fünf norddeutschen Bundesländer geeinigt.
Das heißt: Für das Gebiet Schleswig Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Bremen und Niedersachsen ist der Hannover Airport der Verkehrsflughafen, der einen 24 Stunden Betrieb ermöglicht.
Dies liegt unter anderem an seiner zentralen Lage und guten Infrastruktur.
Prof. Dr. Lothar Hübl hat bereits mehrere Gutachten erstellt, die unter anderem belegen, welch enorme Bedeutung der Flughafen für die Arbeitsplätze in der Region darstellt.


„Auf dem Flughafen Gesamtgelände sind rund 8.000 Beschäftigte und die haben noch einmal die doppelte Wirkung in der Region, nochmal 8.000 Beschäftigte.“ (Prof. Dr. Lothar Hübl)


Viele international tätige Unternehmen haben sich bewusst am Flughafen angesiedelt. Neben Stadt und Region profitiert davon sogar ganz Norddeutschland. So wird über Hannover auch die Nachtpost für den norddeutschen Raum abgewickelt. Und auch für die Fluggesellschaften bedeutet die 24 Stunden Betriebszeit eine höhere Umlaufzahl der Maschinen. Dies wiederum hat Auswirkungen auf Beschäftigungszahlen und bringt viele Kundenvorteile.


„Für TUIfly ist die Möglichkeit in Hannover auch während der Nacht zu fliegen von sehr, sehr großer Bedeutung. Dadurch können wir unser Flugprogramm optimal gestalten, was für Hannover ein sehr breites Flugangebot bedeutet und am Ende auch für den Kunden zu günstigen Flugpreisen führt. Zudem haben wir in Hannover unsere Technische Basis und so dass wir auch die Möglichkeit von technischen Überführungsflügen hier nutzen.“ (Dr. Dieter Nirschl, Vorsitzender von TUIfly)


Wie hoch allein der Verlust von Arbeitsplätzen bei einem Wegfall einer 24 Stunden Betriebszeit wäre, hat Prof. Dr. Hübl in seinem Gutachten ebenfalls errechnen können.


„Man kann das alles grob zusammenfassen: Auf dem Gelände würden rund 1.000 Arbeitsplätze verloren sein und das Selbe in der Region, nochmal die gleiche Größenordnung. Dass heißt von der Nachtflugregelung in Hannover hängen 2.000 Arbeitsplätze ab." (Prof. Dr. Lothar Hübl)


Am Ende profitieren alle von den nächtlichen Flügen. Doch klar ist auch: Ganz ohne Lärm funktioniert der Luftverkehr nicht. Der Hannover Airport hat deshalb bereits über 21 Millionen Euro in lärmreduzierende Technik, wie zum Beispiel Schallschutzfenster, investiert. Auch eine neue Entgeltordnung für die Airlines soll den Anreiz erhöhen, nur die leisesten und modernsten Flugzeuge einzusetzen.
Und auch TUIfly geht ständig neue Wege, um das Fliegen noch leiser zu machen.


„Selbstverständlich ist es für uns wichtig, dass wir so leise wie möglich fliegen, um die Beeinträchtigung gering zu halten. Das tun wir dadurch, dass wir die modernsten Anflugverfahren einsetzen und auch natürlich die neuesten Maschinen mit sehr, sehr leisen Triebwerken." (Dr. Dieter Nirschl, Vorsitzender von TUIfly)


Neben vielen Arbeitsplätzen und Vorteilen für Reisende ermöglicht die 24 Stunden Betriebszeit viele unverzichtbare Dienstleistungen, von denen alle Menschen in der Region profitieren.


„Wir sind Standort der Polizeihubschrauberstaffel, hier ist 'Christoph Niedersachsen´ stationiert, wir sind das einzige Nachtluftpostnetz in Norddeutschland, wir sind alternate, also Ausweichflughafen für die militärischen Alarmrotten, wir sind seit November 2014 Airgate, also kleines Drehkreuz von TNT für die Expressfracht. All das wäre nicht möglich, wenn wir nicht 24h geöffnet hätten.“ (Dr. Raoul Hille)

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